Stimmen & Fallbeispiele

Erfahrungen von Bewerbenden, die mit uns an Lebenslauf, Anschreiben oder dem Vorstellungsgespräch gearbeitet haben.

Mein alter CV wirkte wie ein amerikanisches Résumé. Nach zwei Durchgängen war klar, welche Stationen Personalerinnen in deutschen Kliniken zuerst lesen — und mein Anschreiben wurde kürzer, ohne die Fachkompetenz zu verlieren.

— Lena K., Pflegefachkraft, Wechsel nach Berlin · Beratung Lebenslauf & Anschreiben

Die Beratung war sachlich und manchmal streng bei Floskeln. Genau das brauchte ich: kein Motivationsroman, sondern ein Anschreiben, das zur Stelle im Maschinenbau passt. Eine Einladung kam zwei Wochen später; wie viel davon an der Mappe lag, weiß ich nicht — aber die Unterlagen fühlten sich endlich „deutsch“ an.

— Marek S., Ingenieur · Beratung Lebenslauf & Anschreiben

Beim Übungsgespräch haben wir dreimal die Selbstvorstellung gekürzt. Am Anfang wirkte ich wie im Vortrag; hinterher konnte ich Lücken in drei Sätzen erklären. Die echte Runde blieb trotzdem nervös — aber ich wusste, worauf ich hinauswollte.

— Amina R., Verwaltungsfachangestellte · Vorstellungsgespräch-Vorbereitung

Der Mappen-Check hat gezeigt, dass zwei Zeugnisse fehlten und die PDF-Reihenfolge unglücklich war. Kleine Sache, große Erleichterung. Für den Text selbst brauchte ich später noch die längere Beratung.

— Tobias H., Quereinsteiger IT-Support · Zeugnis- & Mappen-Check

Fallbeispiel: Rückkehr nach der Elternzeit

Ausgangslage. Eine Sozialpädagogin wollte nach drei Jahren Familienphase in eine Berliner Jugendhilfeeinrichtung zurückkehren. Der Lebenslauf endete abrupt; das Anschreiben entschuldigte die Pause.

Arbeit. In der Sitzung haben wir die Pause als klaren Abschnitt mit Weiterbildungen und ehrenamtlicher Tätigkeit beschrieben. Das Anschreiben benannte die Zielgruppe der Stelle und zwei Methoden aus ihrer früheren Praxis — ohne Rechtfertigungston.

Ergebnis. Innerhalb von sechs Wochen folgten zwei Einladungen. Die zweite Zusage nahm sie an. Entscheidend war laut eigener Einschätzung nicht „Marketing“, sondern dass die Mappe wieder den Anschluss an den Beruf zeigte.