Was gehört in einen deutschen Lebenslauf — und was nicht

Persönliche Daten, Foto, Hobbys, chronologische Reihenfolge: Orientierung an dem, was Personalabteilungen in Deutschland erwarten.

In vielen Ländern endet der Lebenslauf bei den letzten Stationen und lässt Geburtstag oder Familienstand weg. In Deutschland erwarten viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weiterhin einen chronologischen Überblick mit klarer Kopfzeile.

Typischer Aufbau

  1. Kontaktdaten und — sofern üblich in der Branche — ein aktuelles Bewerbungsfoto
  2. Beruflicher Werdegang, neueste Station zuerst
  3. Ausbildung und Studium
  4. Kenntnisse (Sprachen, Software, Führerschein, falls relevant)
  5. optional: Engagement, Publikationen, Weiterbildungen

Was oft streichen lässt

Lange Motivationstexte gehören nicht in den Lebenslauf. Privates wie Religionszugehörigkeit oder die genaue Adresse der Eltern sind überflüssig. Hobbys nur, wenn sie zur Stelle passen oder Lücken sinnvoll erklären.

Lücken

Lücken von wenigen Monaten erklären wir oft mit einer knappen Zeile („Orientierungsphase“, „Umzug“, „Familienphase“). Längere Abschnitte brauchen Substanz — Weiterbildung, Pflege Angehöriger, Selbstständigkeit — statt Schweigen.